Symposium 22./23.1.2005

Mit dem Symposium soll versucht werden, den oft rein emotional gebrauchten Begriff zu objektivieren und zur Diskussion zu bringen. Weiter soll mit dem neu geschaffenen Terminus
‚P-Faktor’ eine Messgrösse für Provokation eingeführt und längerfristig als Marke etabliert werden. Die Promotion des neuen Schlagwortes startet mit dem Symposium und soll zu einem späteren Zeitpunkt in eine Publikation münden.

Das Symposium besteht aus einem öffentlichen Teil (Samstag) und einem geschlossenen (Sonntag). Der Samstag richtet sich insbesondere an Kunst- und Medienschaffende, Kulturinteressierte, Wissenschaftler und Betroffene (Provokateure und Provozierte).

Das Symposium und Workshop wurde von der Künstlergruppe COM & COM (Johannes M. Hedinger und Marcus Gossolt) konzipiert, als Teil ihrer zweimonatigen Kuratorenschaft am Cabaret Voltaire zum Thema PROVOKATION. In Ergänzung finden eine Filmreihe und eine Ausstellung statt. Zum Thema wurde auch eine eigene Website initiiert (www.provokation.ch).

Das Pozess-Design des Symposiums stammt von BEAUTY CASE (John Bellicchi, Simon Grand und Ruedi Alexander Müller-Beyeler). Beauty Case ist ein Forschungsprojekt, das sich in immer wieder neuen Kontexten und mit unterschiedlichen Forschungspartnern (aus Wirtschaft, Wissenschaft, Design und Kunst) mit der Forschungsfrage beschäftigt, wie interdisziplinäre, kollektive, multimediale und innovative Gestaltungsprozesse produktiv strukturiert und inszeniert, und effizient sichtbar und erfahrbar gemacht werden können.

Das Symposium findet im und in Zusammenarbeit mit dem cabaret voltaire dada zürich statt.

doku1.1

doku 1.2.
doku 2
doku 3
doku 4
doku 5
doku 6
doku 7